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7 review for Umgang mit Chrysanthemen

  1. 5 out of 5

    Helmut

    Ein Klassiker in gelungener Übersetzung "Wer diese Geschichten des Liaozhai Zhiyi liest wegen ihrer Handlung und nicht wegen ihres Stils, ist ein Narr." So hart kommentierte ein chinesischer Gelehrter diese Sammlung von Geschichten, die Pu Songling am Ende des 17.Jh. in China gesammelt und aufgeschrieben hat. Nun bleiben die allermeisten westlichen Leser wohl Narren, denn der Stil, der diese Geschichten auszeichnet, kann natürlich nur schwer über eine Übersetzung transportiert werden: Gerade das k Ein Klassiker in gelungener Übersetzung "Wer diese Geschichten des Liaozhai Zhiyi liest wegen ihrer Handlung und nicht wegen ihres Stils, ist ein Narr." So hart kommentierte ein chinesischer Gelehrter diese Sammlung von Geschichten, die Pu Songling am Ende des 17.Jh. in China gesammelt und aufgeschrieben hat. Nun bleiben die allermeisten westlichen Leser wohl Narren, denn der Stil, der diese Geschichten auszeichnet, kann natürlich nur schwer über eine Übersetzung transportiert werden: Gerade das klassische Chinesisch ist kaum so zu übersetzen, dass diese sehr eigene Schriftsprache so wie im Original wirkt. Doch trotz dieser Einschränkung ist auch die Handlung der in diesem Band gesammelten Übersetzungen, den ersten 81 aus über 400, durchaus in der Lage, zu überzeugen. Wenn auch wenig gruslig oder unheimlich, sind die Geschichten meist doch bizarr und seltsam; neben den in chinesischer Literatur allgegenwärtigen Sukkubus-Fuchsgeistern geben sich auch Poltergeister, Gestaltwandler, Zauberer und anderes Gelichter ein Stelldichein, und so müssen die Stories auf die damaligen Leser wohl wie Akte-X-Folgen gewirkt haben. Die Geschichten schwanken zwischen einer halben und 10 Seiten in der Länge und zu vielen Geschichte ist eine ganzseitige Reproduktion eines zeitgenössischen Holzschnitts vorhanden, der eine Szene der Geschichte illustriert. Die Kommentierung von dem Leser wahrscheinlich unbekannten Fakten, Personen etc. erfolgt über Fußnoten. Ein sehr ausführliches Vorwort beleuchtet hauptsächlich den Autor Pu Songling, und eine überraschend umfassende Bibliographie steht am Ende, in der alle Übersetzungen der Geschichten (bis zum Veröffentlichungszeitpunkt des vorliegendes Buches natürlich) detailliert aufgelistet und kommentiert sind. Die Übersetzung von Gottfried Rösel ist modern und versucht nicht, den manchmal erotischen Aspekt vieler Geschichten zu verstecken. Nur hin und wieder sind ein paar Altertümeleien hineingerutscht, und man muss sich eventuell an die deutsche Lautumschrift chinesischer Namen gewöhnen. Interessant fand ich den Vergleich zur neueren (englischen) Übersetzung von John Minford; Hier haben wir den seltenen Fall von Übersetzungen von chinesischen Klassikern, wo die deutsche Übersetzung der englischen durchaus das Wasser reichen kann, oder stellenweise sogar übertrifft. Zum Vergleich der Ausgaben ist zu sagen, dass die englische Ausgabe (Strange Tales from a Chinese Studio) einen besseren Apparat mit Anmerkungen etc. aufweist, dafür eben nur selektiv übersetzt ist, die deutsche aber eben vollständig ist und alle über 400 Geschichten über 5 Bände verteilt anbietet. Die Präsentation ist ein normales Hardcover mit sehr schön gestaltetem Schutzumschlag. Papier- und Druckqualität sind durchschnittlich bis gehoben.

  2. 5 out of 5

    shiratorii

  3. 5 out of 5

    Thomas Rau

  4. 4 out of 5

    Theresa16

  5. 5 out of 5

    Ulrich Neininger

  6. 4 out of 5

    Bernd

  7. 4 out of 5

    Chen Xiaoyao

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